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Veröffentlicht am 8. Jul 2016

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News

Angie und die *GIDA

Liebe Verteidigerinnern und Verteidiger der Blöedsinnen und des Blöedsinns,

wir mussten leider erfahren, dass diverse *GIDA-Demonstrationen unseren Song „Angie – Quit Living On Dreams“ auf ihren vorzugsweise Montags stattfindenden Demos spielen. Wir haben natürlich kein Problem mit dem Demonstrationsrecht und das gilt in unserem Land sogar für Menschen mit abwegigen und menschenverachtenden Meinungen. Das ist halt so, das muss man in einer Demokratie aushalten.

Wir haben aber ein Problem damit, wenn unsere Songs für Demonstrationen mit solchen menschenverachtenden Inhalten, instrumentalisiert werden sollen. Um es ganz klar zu sagen: Wir wurden von keinem Veranstalter einer *GIDA-Demo gefragt, ob wir mit der Verwendung dieses oder jeden anderen unserer Songs bei so einer Demo einverstanden wären. Und wären wir gefragt worden, dann hätten wir dem mit Sicherheit nicht zugestimmt.

Wir lassen aktuell klären, welche Möglichkeiten es gibt, das in Zukunft zu unterbinden, aber für eure Bekanntinnen und Bekannten, die uns nicht so gut kennen wie ihr, habt ihr jetzt schon diesen Beitrag auf den ihr sie verweisen könnt, wenn ihr danach gefragt werdet.

Eure
J.B.O.s (immer pink und niemals braun!)

P.S.: Nach diesem Statement wurde Vito C. noch von den Erlanger Nachrichten zu dem Thema befragt.


Datum →
16.08.2016
Tags →
  • Michael Lucas

    Leute, ihr macht coole Mucke und ich hör euch seit Jahren gerne. Ihr seid auch textmäßig voll auf meiner Wellenlänge. Es mag auch durchaus sein, dass ihr eine eigene politische Meinung habt, die euch sowohl zusteht und für die ihr auch eintreten dürft.

    Wenn ihr aber aus politischem Material Kapital zu schlagen versucht und das dann, weil der Text ganz offensichtlich nicht in eure „political correctness“-Ideologie passt, auch von dem entgegengesetzten Lager gespielt wird, gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder die Klappe halten und die Kohle kassieren oder VORHER mal nachdenken und den Scheiß dann erst gar nicht publik machen.

    Es kann nicht sein, einen satirischen oder kritischen Text zu veröffentlichen, der dann – als ob man es nicht absehen konnte – dem politischen Feind in die Hände fällt und dieser daraus auch noch Kapital schlägt. Andererseits seid ihr im Moment auf dem besten Wege, euch einen (großen) Teil eurer Fangemeinde (genauso wie Til Schweiger oder Grönnemeyer) zu vergraulen, weil ihr sie pauschal diffamiert und als rechtsextrem oder fremdenfeindlich darstellt. Damit stellt ihr euch auf die gleiche Stufe wie Gabriel, Maas und der ganze Rest unserer Regierung… Das brauchen wir nicht. Und ganz ehrlich: wir wollen nur eure Musik, nicht unbedingt auch eure Meinung. Oder macht Songs daraus, dann seht ihr, ob die auch ankommen…

    • Mimimi…
      Fakt: Auf *GIDA-Demos wird islamophobes und rassistisches Gedankengut verbreitet.
      Fakt: Es ist das Recht einer Band zu sagen, dass sie ihre Werke in so einem Umfeld nicht haben will.
      Fakt: Es geht hier um eine Überzeugung und nicht um aus irgendwas „Kapital“ zu schlagen.
      Fakt: Würdest du J.B.O. seit Jahren hören, dann hättest du auch „Könige“ hören müssen. Hast du? Auch verstanden? Scheinbar nicht.

      • Michael Lucas

        mimimi – dann lebt damit.

        Fakten, Fakten, Fakten – schreibst Du auch die Texte für „Switch reloaded“?

        Behalt deine „Fakten“ – Deine/Eure Rechte hab ich euch nie abgesprochen. Als Künstler sollte man sich aber grundsätzlich damit abfinden, dass auch Menschen, die nicht der gleichen Meinung sind und nicht den gleichen Ethos vertreten wie man selbst zu seinem Wohlergehen beitragen. Klar, man kann auch einen potenziellen Kunden ablehnen, in eurem Business würde ich es mir aber zweimal überlegen, ob mir meine persönliche Meinung so wichtig ist, dass wegen ein paar Statements mein Wohlstand plötzlich flöten geht.

        Oder hofft ihr insgeheim, euren Absatz mit dieser Art Werbung ankurbeln zu können? Das ging auch schon bei Schweigers letztem Film nach hinten los…

        Was „Könige“ angeht, hättest Du meinen Post nicht nur überflogen wüsstest Du, dass ich nur die Werke höre, die mich interessieren und auch ansprechen (siehe letzter Satz!) – bevorzugt aus Laut und explizite Lyrik. Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich blind ALLES höre, ok? Ihr habt einiges im (neueren) Repertoire, für das ich sicher kein Geld ausgebe, aber das ist halt Geschmackssache.

        • Doch, du hast der Band untersagen wollen eine eigene Meinung zu haben und diese auch deutlich zu äußern. Und die *GIDA-Demos sind sicher keine „potentiellen Kunden“.

          Und noch einmal: Es geht hier nich um Absatz, nicht um Kapital, sondern um eine klare Positionierung gegen gegen Rassismus. Ende.

          Soso, vor allem Explizite Lyrik – und das soll ich glauben? Track 18 also nie gehört – oder immer geskippt, weil die böse Band sich da gegen Rassisten ausspricht? Ehrlich jetzt: Wenn du ein Problem damit hast, dass J.B.O. mit Rassismus nichts zu tun haben wollen, dann ist es eben genau dein Problem. Denn warum sollte man ein Problem damit haben, dass sich jemand gegen Rassismus ausspricht? Mir fällt da nur ein Grund für ein…

    • Friedfish Ruff

      Michael Lucas, nimm doch bitte Dein hirnloses Geschwätz und troll Dich! Dein pegidöses Phrasengerülpse ödet die Mehrheit einfach nur an, also tschüssikowski!

      • „pegidöses Phrasengerülpse“ – sehr schön, das möchte ich bitte für zukünftige Diskussionen übernehmen 🙂

  • Pingback: J.B.O., Angie und die *GIDA - venue music()

  • Martin Rogge

    Casper, Paul v. Dyke, Helene Fischer, etc…, alles Künstler die ihre Werke nicht von braunen Menschenverachtern missbrauchen lassen wollen…, und auch ihr werdet erfolreich eure Volxmusik gegen „das Volk“ verteidigen 🙂

    Und sollte sich hier jemand aus der rechten „Beschwerdestelle“, also rechte Hetzer und Hasser erdreisten, ihr Mecker-Gen Gassi zu führen…, ich empfehle euch einen Klassiker der rosafarbenen Barden: „Ein guter Tag zum sterben“, erhältlich in jeder guten Platten- oder CD-Sammlung…, und bei eurer „Schule des Lebens“, bei YouTube 🙂